Das Wetter war für ausflüge nicht soo toll. Also war ich auch dabei. Als ZUSCHAUER!

Hier nur noch der Artikel aus der MZ dazu ...
Anders als im Artikel beschrieben, fand sah ich keine "Unmengen" an Rädern. Ist wohl eher ne PR-Maßnahme, um den neuen Radweg zu bewerben. Welcher sich allerdings prima fährt, wie ich selbst bestätigen kann. Fehlt nur noch ein Radweg, um über Göhrendorf und Barnstädt wieder vernünftig zurückzufahren.Mitteldeutsche Zeitung hat geschrieben:Rein ins Wasser und schnell wieder raus - aber es war toll
OBHAUSEN/MZ. "Saukalt war's, aber geil!" Der 15-jährige Elias wirft sich schnell ein Handtuch über die Schulter und saust los, um sich wieder anzuziehen. Der junge Querfurter hat gerade als letzter das nur 1,9 Grad "warme" Wasser des Strandbades Obhausen verlassen. Mit ihm steigt auch der 48-jährige Peter Grosser aus Braunsbedra den Hang hinauf. Auch er war mutig und hat es wie Elias einige Minuten im eisigen Nass ausgehalten.
Andere Eisbader waten allerdings nur kurz hinein, tauchen bis zum Hals ein und kommen schnell wieder an Land, wo es mit minus ein Grad allerdings kälter ist als im Wasser. Zu ihnen gehört bei diesem nunmehr 13. Eisbaden von Jugendrotkreuz und Wasserwacht des DRK-Kreisverbandes Merseburg-Querfurt auch Obhausens Bürgermeister Kay-Uwe Böttcher (CDU). Mehr als 200 Schaulustige klatschen ihm und den anderen mutigen Schwimmern eifrig Beifall. Sie halten sich lieber an heißen Tee, Glühwein und Bratwurst. "Nee, das ist mir viel zu kalt, aber angucken wollte ich es mir trotzdem", sagt eine ältere Zuschauerin und nimmt einen Schluck aus dem Teebecher. Ein Blick zum Parkplatz zeigt, dass nicht nur Blechkarossen abgestellt sind. Auch zahlreiche Fahrräder sind geparkt. So mancher Obhausener oder Nemsdorf-Göhrendorfer hat sich nämlich über den noch ziemlich neuen Radweg ins Strandbad begeben.
Mit dem Auto ist allerdings Peter Grosser gekommen. Der Braunsbedraer ist zum ersten Mal dabei, als sich die 18 Wagemutigen in die Fluten stürzen. "Ich hatte in den letzten Jahren den Termin immer verpasst. Aber dieses Mal hat es geklappt", freut er sich und erzählt, dass er sich auch sonst regelmäßig ins kalte Wasser wagt, daheim und an der Ostsee, wohin er im Winter immer fährt. "Seit Jahren hatte ich keine Erkältung mehr", versichert er. Eine dicke Fellmütze hat sich Ingo Schmidt (42) aus Langeneichstädt auf den Kopf gestülpt. Die legt er ab, als es ins Wasser geht. Aber dann hat er sie schnell wieder auf. "Ich bin begeistert", sagt er und erzählt, dass er den Termin in der MZ gelesen habe und beschloss, einfach einmal mitzumachen.
Auch Familie Siol ist dabei. Lisa (19), Anna (15), Mara (11) und Papa Steffen (47) wagen es, ins Wasser zu gehen. Die fünfjährige Emma will eigentlich auch ins Wasser. Aber nun streckt sie nur ihre Füßchen kurz hinein und entscheidet sich doch lieber für den Rückzug.
"Es ist schön, dass unsere gemeinsame Veranstaltung so viel Anklang findet", sagen Mario Schwabe, Chef des Jugendrotkreuz, und Olaf Tobisch, Leiter der Wasserwacht, die das Treiben hier zu verantworten haben. "Eigentlich wollten wir schon am 9. Januar baden gehen, aber da hätten wir eine Schneefräse gebraucht, um uns zum Wasser durchzukämpfen", so Tobisch, der sich auch bei der Verbandsgemeinde Weida-Land dafür bedankt, dass man das Strandbad nun schon zum wiederholten Male nutzen darf.
Quelle: MZ Web


btw. vielleicht entwickelt sich ja das Eisbaden irgendwann mal, zu einer festen Instanz im Kreis!?