Sammelsurium soziale Projekte

Hier soll Wissen aus allen Bereichen gesammelt werden.
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Sammelsurium soziale Projekte

Beitrag von Axel » Donnerstag 3. Juli 2008, 12:54

Moin Moin!

Die Idee zu diesem Thema kam mir schon lĂ€nger. Es gibt genug MißstĂ€nde in unserer Geselsschaft und sehr viele engagierte Mitmenschen, welche versuchen etwas auf die Beine zu stellen.

Vorabinfo

Siehe Disclaimer dieses Forums! Dieser Thread soll nicht dazu gedacht sein, Werbung fĂŒr irgendwelche politischen Parteien oder Vereinigungen zu machen. Er soll nur dazu dienen, auf Projekte aufmerksam zu machen und diese hier möglichst wertfrei zu verlinken und kurz vorszustellen.
Weiterhin ist dieser Thread nicht dazu gedacht, Spendenaufrufe zu veranstalten.
Es soll reinen Informationsgehalt und einen Non-Kommerzcharakter haben und das soziale Engagement sollte im Vordergrund stehen!!


Mein erster Eintrag ...

crossover - Demokratie ist Pop

Link: http://www.demokratie-ist-pop.de

Beschreibung: Ziel dieses Projektes ist es mit SchĂŒlern und Kindern ĂŒber rechtsextreme Gewalt und anderen Gewalttaten zu sprechen und zu versuchen diese zu verringern. Die aktuelle Aktion Voice vs. Violence wird u.a. mit dem Ex-Mitglied und Bandchef der Böhsen Onkelz, Stephan Weidner, mitgestaltet. Ziel ist es, aufgrund seiner Erfahrungesberichte und eigenen Vergangenheit den SchĂŒlern darzustellen, welche Wege es aus der Gewalt gibt bzw. erst gar nicht soweit kommen zu lassen. Es finden Diskussionsrunden an eingen Schulen statt. (weitere Infos siehe Links)
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Internetsucht

Beitrag von Axel » Mittwoch 23. Juli 2008, 14:12

Über diesen Artikel bin ich auf eine Seite gestoßen, welche sich fachkundig und ernsthaft mit dem Thema "Internetsucht" auseinandersetzt und auch Hilfen anbietet.
Nicht nur Eltern sind davon betroffen, sondern auch die Erwachsenen selber. :wink:

Link: http://www.rollenspielsucht.de

Die Beschreibung der Seite ...
W a r u m d i e s e I n t e r n e t s e i t e ?

Wir haben unseren Sohn ans Internet, an World of Warcraft verloren.

Es fing schleichend an, fast unmerklich. 600 Kilometer lagen zwischen uns und wir hĂ€tten gerne öfters mit ihm telefoniert, da wir bis dahin ein entspanntes und gutes VerhĂ€ltnis zueinander hatten. Es wurde zunehmend schwieriger, ihn zu erreichen, es kam meist keine RĂŒckmeldung, keine Antwort auf Emails oder auf ein SMS. Seine Besuche bei uns wurden ohne ersichtlichen Grund immer seltener und schließlich brach der Kontakt von seiner Seite aus ganz ab.

Auf Umwegen kam uns zu Ohren, dass er sein Studium bis auf Weiteres auf Eis gelegt hatte und vorĂŒbergehend bei einer Online-Bekannschaft untergeschlĂŒpft war. Bedingt durch einen Wasserrohrbruch musste die Hausverwaltung in seine verlassene Wohnung und fand diese in einem völlig verwahrlosten Zustand vor.

Alarmiert durch diese fĂŒr uns unfassbare Tatsache, beschlossen wir, seinen -wie wir gedacht hatten- Wunsch nach Distanz nicht weiter zu respektieren und standen schließlich unangemeldet vor der TĂŒr seiner Bekannten. Erst jetzt kamen wir hinter das Geheimnis seiner tiefgreifenden VerĂ€nderung und emotionalen Verarmung:
O n l i n e r o l l e n s p i e l s u c h t !


Dieses Banner können Sie auch auf Ihrer Internetseite einrichten. (Infos: Impressum)

Dieser sehr begabte junge Mensch, der seine Schulzeit problemlos und locker hinter sich gebracht hatte, ein gutes Abitur absolviert und ein vielversprechendes Studium in Angriff genommen hatte, war innerhalb von nicht einmal zwei Jahren zu einem vom realen Leben weitestgehend abgekoppelten Menschen mutiert. Sein einziger Kontakt zur Außenwelt besteht darin, kurz das Allernötigste einzukaufen, um danach zusammen mit seiner ebenfalls internetsĂŒchtigen Bekannten den Rest der Zeit vor dem PC zu verbringen. Sein Tages- und Nachtrhythmus hat sich vollkommen verschoben - erst am Mittag wird aufgestanden, um dann am Nachmittag, am Abend und die Nacht hindurch bis in die frĂŒhen Morgenstunden das virtuelle Leben in World of Warcraft zu bestehen. Die Internetsucht wird jedoch vollkommen verleugnet - es handelt sich nur um "ein paar StĂŒndchen" am PC ("ein paar Bierchen" heißt es beim Alkoholiker), nur um "ein Hobby".

Mit hartnĂ€ckiger Überzeugungsarbeit ist es uns tatsĂ€chlich gelungen, unseren Sohn fĂŒr zwei Tage nach Hause zu holen, und wir haben ihm in ausfĂŒhrlichen GesprĂ€chen eine sofortige Therapie in einer Suchtklinik ans Herz gelegt. Doch er sah sich außerstande, auf sein Internet zu verzichten. "Da verliere ich ja alle meine Freunde. Die kann ich nicht im Stich lassen." Dass es sich dabei nicht um reale Bekanntschaften handelt (er hat keine mehr!!), ist ihm nicht bewusst. Wir haben ihm klar zum Ausdruck gebracht, dass ihm jegliche finanzielle Zuwendung gestrichen werden muss, wenn er sein Leben weiterhin ausschließlich vor dem PC zu verbringen gedenkt und dass wir diesen Weg nicht mit ihm gehen können. Sollte er zu einer Therapie bereit sein, wĂŒrden wir ihm alle nur erdenkliche Hilfe zukommen lassen. Fast sah es so aus, als wĂ€re er bereit, doch sein Mut hielt nur kurze Zeit an. Wie ferngesteuert stand er plötzlich auf, packte seine Sachen und ging. Die Sucht war stĂ€rker.

Jetzt hat er sein Studium endgĂŒltig abgebrochen, sich exmatrikulieren lassen, um Sozialhilfe beantragen zu können. Ein junger, gesunder, begabter Mensch steht ganz ohne Ausbildung und damit ohne Beruf da, unfĂ€hig, am Erwerbsleben teilzunehmen und sich selbst zu versorgen, weil die virtuelle Welt stĂ€rker und wichtiger geworden ist als das wirkliche Leben.

Nun wollen wir Forderungen stellen und Menschen informieren, da diese Sucht fĂŒr viele, wie fĂŒr uns bis zu diesem Zeitpunkt, unvorstellbar ist. Es kann jeden treffen. Es kommt schleichend.

(Auf Wunsch möchten wir ausdrĂŒcklich darauf hinweisen, dass auf unserer Seite nicht die klassischen Pen-and-Paper- und Live-Rollenspiele gemeint sind.)

Unser Anliegen:

Achten Sie auf Ihre Kinder, Verwandten, Kollegen, Freunde, Nachbarn, etc.! Informieren Sie sich und werden Sie hellhörig. Eine BeschrÀnkung der menschlichen Kommunikation auf Maus, Tastatur und Bildschirm darf nicht wie eine Seuche um sich greifen.

Wir wollen erreichen, dass, was so unvorstellbar klingt, niemand mehr in der virtuellen Welt (in einem Computer !!!!) abhanden kommt. Verlorene Lebenszeit, die an Momo (Michael Ende) und die grauen Zeitdiebe erinnert. Diese Spiele verletzen die Seele. Wir wollen, dass denjenigen, die bereits versunken sind, das Leben dort so schwer wie möglich gemacht wird, damit sie den Weg zurĂŒckfinden können.

Helfen Sie mit, durch eigene Information und mit Weiterleitung dieser Internetadresse an Verwandte, Freunde, Bekannte, Kollegen, Nachbarn (Emailvorschlag). Stellen Sie hartnÀckig unbequeme Fragen, wenn Ihnen die hier beschriebenen Symptome bei anderen auffallen.

Einige Freunde und Bekannte haben uns gesagt, dass sie keine von Internetsucht betroffenen Menschen kennen und deshalb leider auch unsere Internetseite nicht weitergeben können. Wir denken, dass es wichtig ist, dass ganz viele Menschen diese Informationen erhalten, egal ob sie mit diesem Problem schon konfrontiert sind oder noch nicht. Ein Wissen um diese Problematik schĂŒtzt im Vorfeld, macht hellhörig, sensibilisiert und kann dadurch verhindern helfen. Auch wir haben immer gedacht: „Das passiert nur anderen!!“ Doch es kann jeden treffen. Klicken Sie spĂ€ter unbedingt auch die Unterschriftenaktion auf der Seite "IHR EINTRAGi" an.

Zitat eines Bundestagsabgeordneten (08.06.07):
„Ihre Initiative mit der Homepage hilft dabei sehr, dem Thema in der Öffentlichkeit Geltung zu verschaffen, unseren Kampf gegen die Onlinesucht auf die politische Ebene zu tragen und die entsprechenden GesetzesĂ€nderungen und UnterstĂŒtzungsprogramme fĂŒr Betroffene auch durchzusetzen.“
KĂŒrzlich wurde uns Folgendes berichtet: Zwei Kinder im Alter von 7 und 9 Jahren hatten einen Schuppen in Brand gesteckt. Sie waren der Polizei bereits bekannt. Die Mutter der Beiden ist nicht in der Lage, sich um ihre Kinder zu kĂŒmmern, da sie den ganzen Tag am Computer verbringt.......

ES GEHEN VIELE KINDER VERLOREN (GROSSE UND KLEINE!) - KINDER, SAGT MAN, SIND DIE ZUKUNFT DIESER ERDE. ES WERDEN TÄGLICH WENIGER UND KEINER SCHAUT HIN.

Angehörige von InternetsĂŒchtigen haben keine Lobby, keine FĂŒrsprecher.

Jeder kann ein FĂŒrsprecher werden.
Wir möchten mit Ihrer Hilfe eine Lobby schaffen.


Quelle: http://www.rollenspielsucht.de
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Beitrag von Axel » Dienstag 20. Januar 2009, 13:25

Kinderfilmakademie Sim - TV

Link: http://www.simtv.de

Ich wĂŒrde es nicht zwangslĂ€ufig als reines soziales Projekt bezeichnen, aber finde die Idee an sich trĂ€gt dazu bei, dass die neuen Medien sinnvoller genutzt werden.
Anstatt Gameboy oder generell Videospiele, können sich so usnere Nachfahren produktiv einbringen.

Finde ich ne coole Idee und auf jedenfall besser als auf der Straße abzuhĂ€ngen und Blödsinn zu veranstalten. :wink:

Hier da aktuellste Projekt, welches binnen einer Woche von 8-12 jĂ€hrigen produziert wurde. (natĂŒrlich auch mit Hilfe der "Dozenten" :wink:)

[youtube]http://de.youtube.com/watch?v=_IScx7K6a0w[/youtube]

Regionale Sender gibt es ja mittlerweile in so gut wie jedem Winkel einer Region. Vielleicht dies als kleiner Anreiz dafĂŒr. :wink:
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Beitrag von louis_cyphre » Dienstag 20. Januar 2009, 20:46

jepp, echt nice das filmchen!


und *hehe* ... der fluxkompensator. *g*
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Gegen Einheitsbrei

Beitrag von Axel » Samstag 23. Oktober 2010, 12:09

Wer den Harz kennt, kennt auch den Luftkurort Stolberg/Harz. Ob als historischen Ort als Geburtsstadt von Thomas MĂŒntzer, als Filmkulisse, als nahezu vollstĂ€ndig erhaltene Fachwerkbauten der letzten Jahrhunderte, als Urlaubsort uvm. ... wurde bereits ein kleines StĂŒck IdentitĂ€t abgegeben.

Grund: Die Entstehung der Einheitsgemeinde SĂŒdharz, welche den historischen Namen Stolberg in Vergessenheit geraten lassen.

Hier ein Artikel dazu aus der Mitteldeutschen Zeitung: Klick

Im Ort selbst liegen BĂŒcher bereit, um sich in die Listen des Volksbegehrens eintragen zu lassen. Laut BĂŒrgern vor Ort, muss man amtlich in Sachsen-Anhalt gemeldet sein und gibt neben dem Namen, auch die Stadt seiner Herkunft an, um zumindestens Sympathie fĂŒr dieses Vorhaben zu zeigen.

In diesem Sinne: Wer als Sachsen-Anhalter mal wieder Lust auf eine Harz-Tour hat, kann dort bei Interesse auch unterschreiben, um dem Einheitsbrei Einhalt zu gebieten.

Wer wollte z.B. jemals, dass aus Chemnitz Karl-Marx-Stadt wird? ... DĂ©jĂ -vu? :roll:
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Beitrag von Axel » Dienstag 21. Dezember 2010, 09:58

Stadt Querfurt hat geschrieben:Aufruf zur Mithilfe
Am 14.12. verlor die Familie Kloß aus Vitzenburg durch ein Feuer ihr gesamtes Hab und Gut.


Familie Kloß steht vor dem Nichts. Kurz vor Weihnachten zerstörte ein Brand ihr Wohnhaus und den darin befindlichen gesamten Besitz.

Zahlreiche Menschen haben bereits zugesichert, mitzuhelfen der Familie einen Neuanfang zu ermöglichen.

Auch die Stadt Querfurt hilft mit und lÀsst die Betroffenen vor Weihnachten nicht allein.
...

Quelle und weitere Infos: http://www.querfurt.de/magazin/artikel. ... opmenu=194
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World Press Photo

Beitrag von Axel » Sonntag 4. September 2011, 11:44

http://www.worldpressphoto.org

Die Bilder kann man kostenlos auch auf deutschen Bahnhöfen betrachten. Derzeit ist es u.a. auch in Halle/Saale im HauptgebÀude aufgestellt.

Auch hier der Hinweis: Einige Bilder sind nicht fĂŒr Kinderaugen geeignet.

Über den Sinn kann man sich natĂŒrlich streiten. Gerade das MĂ€dchen mit abgeschlagener Nase oder aufgebahrte , zum Teil verunstaltete Leichen nach dem Erdbeben in Haiti ... zeigt mir ganz klar: Bei aller Meckerei im Lande. Uns geht es einfach zu gut. :!: :wink:

NatĂŒrlich ist Gewalt und Armut nicht das eine Thema ... Sollte man selber gucken und denken ...
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